Glossar
Orientierende Behandlungsmenge
Die orientierende Behandlungsmenge ist die Zahl der Behandlungen, mit der das Behandlungsziel in der Regel erreicht wird. Der Heilmittelkatalog legt sie für jede Diagnosegruppe fest. Ärztinnen und Ärzte nutzen sie als Richtwert für den ganzen Behandlungsverlauf, nicht als starre Obergrenze für ein einzelnes Rezept.
- Begriff
- Orientierende Behandlungsmenge
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Bei langfristigem Heilmittelbedarf, also dauerhaftem Behandlungsbedarf bei schweren Erkrankungen, ist der Richtwert nicht bindend. Dann können Behandlungen je Rezept für bis zu zwölf Wochen verordnet werden. Auch eine Doppelbehandlung, also zwei zusammenhängende Behandlungen an einem Tag, erhöht die orientierende Behandlungsmenge nicht.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Heilmittel-Richtlinie, Paragraf 7 Verordnungsfall, orientierende Behandlungsmenge, Höchstmenge je Verordnung, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA),
Einsatz von Sprachmodellen
Künstliche Intelligenz hat beim Aufbau von Ergotherapeutenliste mitgeholfen. Sie hat die wiederkehrenden Sätze der Orts- und Praxisseiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben und überarbeitet, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Die Adressen, ihre Zuordnung zu den Orten und die Suche nach doppelten Einträgen erledigt dagegen ein festes Programm ohne künstliche Intelligenz.
Korrekturweg
Eine falsche oder veraltete Angabe melden Sie über das Kontaktformular. Nennen Sie die Praxis und die richtige Angabe. Stammt der Fehler aus OpenStreetMap, korrigieren wir ihn auch dort, sonst taucht er beim nächsten Abgleich wieder auf. Auskunft, Berichtigung oder Löschung Ihrer Daten nach Art. 15 bis 17 DSGVO beantragen Sie auf demselben Weg.
Stand dieser Angaben: 12. September 2026.